Die Redon-Flasche ist voll, die nächste Versorgung wartet, und in der Übergabe steht nur „Drainage wechseln“. Bevor du Material holst, klärst du, was gemeint ist: den Auffangbehälter ersetzen oder die Drainage entfernen. Das sind unterschiedliche Maßnahmen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Wenn du eine Redon-Drainage wechseln sollst, brauchst du eine nachvollziehbare Indikation, eine eindeutige ärztliche Anordnung und den passenden hausinternen Standard. p1medical unterstützt Kliniken und Praxen als spezialisierter Personalpartner mit examinierten Pflegefachkräften für solche standardisierten Aufgaben. Am Bett bleibt entscheidend, dass du System, Wundbefund und Auftrag sicher einordnest, bevor du eine Verbindung öffnest.
Inhaltsverzeichnis
- Wann du die Redon-Drainage wirklich wechselst
- Material und aseptische Vorbereitung
- Den Auffangbehälter ohne Sogverlust anschließen
- Die Drainage entfernen statt nur zu tauschen
- Nachsorge und Fehler, die Infektionen begünstigen
- Sichere Versorgung und dein nächster Schritt
Wann du die Redon-Drainage wirklich wechselst
Eine volle Auffangflasche kann einen Behälterwechsel erforderlich machen. Sie beantwortet aber nicht die Frage, ob die Drainage noch benötigt wird. Ebenso bedeutet eine geringe Fördermenge nicht automatisch, dass du sie ziehen darfst.
In Deutschland werden Behälterwechsel und Drainageentfernung getrennt beurteilt. Die hygienewissenschaftliche Fachpublikation zur Indikation und Hygienesicherheit von Drainagen empfiehlt eine möglichst kurze erforderliche Liegedauer und nennt für die Entfernung in der Regel 24 bis 48 Stunden, häufig verbunden mit einem Verbandwechsel. Einen routinemäßigen Auffangbehälterwechsel empfiehlt sie dagegen nicht, weil jede zusätzliche Diskonnektion eine potenzielle Kontaminationsquelle darstellt.
Erst den Auftrag klären
Lies eine unklare Anordnung nicht großzügig aus. Wenn dort lediglich „Redon wechseln“ steht, frag nach, ob der Behälter ersetzt oder die Drainage entfernt werden soll. Diese Rückfrage gehört zur Vorbereitung, nicht erst zum Moment, in dem du bereits am Anschluss arbeitest.
Für die Entscheidung brauchst du ein zusammenhängendes Bild. Die Fördermenge allein reicht genauso wenig wie das Alter der Flasche oder der Beginn einer neuen Schicht.
- Fördermenge prüfen: Welche Menge ist dokumentiert, und wie hat sich der Verlauf verändert?
- Wundbefund einbeziehen: Wie sehen Austrittsstelle, Verband und Wundumgebung aus?
- Systemfunktion beurteilen: Sind Sog und Sekretabfluss nachvollziehbar vorhanden?
- Auffälligkeiten weitergeben: Bestehen Hinweise auf eine Infektion oder andere Veränderungen, die ärztlich beurteilt werden müssen?
Behälterwechsel oder Entfernung
| Maßnahme | Typischer Anlass | Zeitbezug | Sicherheitsregel |
|---|---|---|---|
| Auffangbehälter wechseln | Gefüllter Behälter oder Funktionsstörung | Indikationsbezogen, nicht im Tagesrhythmus | Ärztliche Anordnung und aseptisches Vorgehen |
| Drainage entfernen | Keine weitere klinische Indikation | Nach ärztlicher Beurteilung des Verlaufs | Eigenständiger Auftrag zur Entfernung |
| Geschlossenes System belassen und beobachten | Weiter bestehende Indikation bei funktionierendem System | Nach festgelegtem Kontrollplan | Keine unnötige Diskonnektion |
Wann du bewusst nicht eingreifst
Eine neue Schicht ist kein Wechselgrund. Auch der Wunsch, vorsorglich eine frische Flasche anzuschließen, rechtfertigt keine zusätzliche Systemöffnung. Bei einem funktionierenden System ohne Wechselindikation besteht die pflegerische Aufgabe zunächst aus Beobachtung, Dokumentation und gegebenenfalls Rücksprache.
Die Frage, wie lange eine Drainage nach einer Operation verbleibt, gehört deshalb in die klinische Verlaufsbeurteilung. Verwechsle eine zeitliche Orientierung nicht mit einer automatischen Freigabe zur Entfernung.
Entscheidungsregel: Nicht der Tageswechsel löst den Flaschenwechsel aus, sondern eine konkrete Indikation mit geklärtem Auftrag.
Wenn du nicht sicher sagen kannst, warum du das System öffnen sollst, bleibt die Verbindung zunächst geschlossen. Kläre den Auftrag, statt durch einen vorschnellen Handgriff eine Entscheidung vorwegzunehmen.
Material und aseptische Vorbereitung
Nachts ist die Flasche voll, eine Kollegin gerade nicht verfügbar, und das Ersatzsystem liegt noch verpackt im Schrank. Genau dann hilft eine feste Vorbereitung. Du beginnst nicht mit dem Lösen der Verbindung, sondern stellst sicher, dass du den gesamten Wechsel ohne improvisierte Unterbrechung durchführen kannst.
Die folgende Übersicht dient als Materialcheck. Welche Handschuhe und weiteren Materialien du konkret verwendest, richtet sich nach dem aseptischen Vorgehen und dem gültigen Standard deiner Einrichtung.

Vor der ersten Berührung prüfen
Lies die ärztliche Anordnung und den hausinternen Standard, bevor du Material öffnest. Prüfe außerdem die Vorgaben des verwendeten Systems. Die Anleitung ersetzt weder die Einweisung in das konkrete Produkt noch die Freigabe zur Durchführung.
Beurteile schon jetzt Austrittsstelle, Verband und bisherige Sekretmenge. So bemerkst du Unklarheiten, bevor die Verbindung getrennt ist, und kannst auffällige Befunde gezielt weitergeben.
- Ersatzflasche: Sterilität, unversehrte Verpackung, Kompatibilität und geschlossenen Zustand kontrollieren. Eine ähnlich aussehende Verbindung ist noch kein ausreichender Nachweis der Passung.
- Hygienematerial: Händedesinfektionsmittel, geeignetes Desinfektionsmittel für die Konnektionsstelle und geeignete Handschuhe bereitlegen.
- Arbeitsbereich: Material so anordnen, dass du Anschlüsse berührungsfrei handhaben kannst.
- Klemmen und Ersatzmaterial: Die vorgesehenen Klemmen prüfen und erforderlichen Ersatz griffbereit halten.
- Abwurf: Direkt erreichbar aufstellen, ohne dass du mit benutztem Material über den vorbereiteten Bereich greifen musst.
Aseptik vollständig umsetzen
Zu den erforderlichen Arbeitsschritten gehören Händedesinfektion, geeignete Handschuhe, Desinfektion der Konnektionsstelle mit vorgeschriebener Einwirkzeit und eine berührungsfreie Verbindungstechnik. Der Schlauch wird vor der Diskonnektion abgeklemmt. Diese Anforderungen beschreibt die Übersicht zur hygienisch kontrollierten Versorgung von Drainagen.
Die Einwirkzeit wird nicht durch Zeitdruck kürzer. Plane sie in deinen Ablauf ein, statt währenddessen bereits die Verbindung zu lösen. Handschuhe ersetzen weder die Händedesinfektion noch den Schutz der Anschlussflächen vor Berührung.
Hygiene besteht hier aus wenigen Handgriffen, die du vollständig ausführst, nicht aus möglichst vielen zusätzlichen Manipulationen.
Wenn die neue Flasche noch nicht auf Unversehrtheit und Funktionsbereitschaft geprüft ist, bist du mit der Vorbereitung nicht fertig. Öffne das bestehende System nicht in der Erwartung, dass sich die fehlende Prüfung nebenbei erledigen lässt.
Für Einrichtungen lohnt sich ein einheitlicher Materialplatz mit zugänglichem Standard. Die Hygiene im Krankenhaus muss auch dann praktisch umsetzbar bleiben, wenn Beschäftigte neu auf der Station sind oder kurzfristig unterstützen. Dazu gehört, dass sie wissen, welches System verwendet wird und wo die zugehörige Anleitung liegt.
Den Auffangbehälter ohne Sogverlust anschließen
Der eigentliche Behälterwechsel beginnt erst, wenn Indikation, Auftrag und Vorbereitung geklärt sind. Du arbeitest nach dem Standard für das vorhandene System und hältst die Anschlussflächen vor Kontamination geschützt. Die neue Flasche wird erst geöffnet, wenn sie sicher verbunden ist.
Die Übersicht zeigt die wesentlichen Kontrollpunkte. Entscheidend bleibt die Klemmführung des tatsächlich verwendeten Produkts.

Vom geschlossenen Schlauch zur sicheren Verbindung
Schließe zunächst die vorgesehene Klemme am bestehenden Schlauch. Kontrolliere die neue Flasche unmittelbar vor dem Anschluss nochmals auf Sterilität, passende Verbindung und geschlossenen Zustand. Halte dabei die bereits vorbereitete Konnektionsstelle geschützt.
Löse den Verbindungsschlauch nach erfolgter Desinfektion und Einwirkzeit aus der alten Flasche, ohne die Anschlussflächen zu kontaminieren. Verbinde ihn anschließend sicher mit dem Anschluss der neuen Flasche. Lass dich dabei nicht vom Füllstand der alten Flasche zu einer hastigen Bewegung verleiten.
Erst nach sicherer Konnektion öffnest du die Klemme an der neuen Vakuumflasche. Anschließend öffnest du vorsichtig die patientennahe Klemme, sofern das verwendete System diese vorsieht. Maßgeblich sind die konkrete Bauart und der hausinterne Ablauf.
Kritischer Fehler: Öffnest du die neue Flaschenklemme vor der sicheren Verbindung, kann der Unterdruck verloren gehen und die Umgebung kontaminiert werden.
Die Verfahrensbeschreibung der Universitätsklinik Tübingen zu Redon-Drainagen beschreibt die Reihenfolge aus Abklemmen, kontaminationsfreiem Umstecken und anschließendem Öffnen der neuen Flasche. Sie nennt außerdem Sekretmenge, Datum, Uhrzeit und Funktionsprüfung als wesentliche Dokumentationsangaben.
Den Anschluss nicht nur ansehen, sondern prüfen
Ein fest sitzender Anschluss allein bestätigt noch keine funktionierende Ableitung. Kontrolliere nach dem Öffnen Sog, Sekretabfluss und Durchgängigkeit. Beurteile die Funktion anhand der vorgesehenen Anzeige beziehungsweise der systemspezifischen Kontrollmerkmale.
Wenn kein Sekret sichtbar nachläuft, darfst du daraus nicht ohne Weiteres auf einen Fehler oder auf eine abgeschlossene Wundsekretion schließen. Vergleiche deine Beobachtung mit dem bisherigen Verlauf und prüfe das System nach Standard. Bei ungeklärter Funktion holst du Unterstützung beziehungsweise ärztliche Rücksprache ein, statt die Verbindung wiederholt probeweise zu öffnen.
| Kontrolle | Worauf du achtest |
|---|---|
| Verbindung | Sicherer Sitz ohne erkennbare Kontamination |
| Sog | Vorgesehene Funktionsanzeige des Systems |
| Ableitung | Nachvollziehbarer Sekretabfluss und Durchgängigkeit |
| Dokumentation | Sekretmenge, Datum, Uhrzeit und Ergebnis der Funktionsprüfung |
Dokumentiere konkret, nicht nur mit dem Eintrag „Flasche gewechselt“. Die nächste Kollegin muss erkennen können, welche Menge erfasst wurde und ob das System nach dem Anschluss funktioniert hat. Wenn eine Auffälligkeit bestand, gehören Befund und veranlasste Rücksprache ebenfalls in eine nachvollziehbare Übergabe.
Der Behälterwechsel bleibt auf das Auffangsystem begrenzt. Eine Manipulation an der Austrittsstelle ist keine beiläufige Ergänzung und muss ebenfalls aseptisch erfolgen. Für die weitere Versorgung der Drainage nach einer Operation sind Anschlusskontrolle, Wundbeobachtung und klare Zuständigkeiten wichtiger als ein möglichst schneller Abschluss.
Die Drainage entfernen statt nur zu tauschen
Bei der Entfernung verlässt der Drainageschlauch die Wunde. Du ersetzt damit keinen Behälter, sondern führst eine eigenständige Maßnahme durch. Deshalb prüfst du ausdrücklich die ärztliche Anordnung zur Entfernung und deine Zuständigkeit nach den Vorgaben der Einrichtung.
Fachinformationen nennen häufig 48 bis 72 Stunden beziehungsweise ein bis drei Tage, binden den Zeitpunkt aber an die klinische Indikation und die Sekretmenge. Die Fachübersicht zur Redondrainage beschreibt außerdem das Aufheben des Unterdrucks vor dem Herausziehen und die Entfernung einer Fixationsnaht nach Desinfektion.
Vor dem Zug den Unterdruck aufheben
Beurteile zunächst Austrittsstelle und Verband. Informiere die Patientin oder den Patienten verständlich darüber, was du vorhast, und bereite die Versorgung nach der Entfernung vor. Offene Fragen zum Auftrag klärst du vor Beginn.
Vor dem Ziehen muss der Unterdruck aufgehoben sein. Das geschieht typischerweise durch Belüften der Flasche mit einer geeigneten Belüftungskanüle beziehungsweise nach dem lokalen und produktspezifischen Standard. Bloßes Abklemmen ist nicht mit dem sicheren Aufheben des Unterdrucks gleichzusetzen.
Die Abbildung zeigt die Entfernung als gesonderte Versorgungssituation.

Eine vorhandene Fixationsnaht wird nach Desinfektion entfernt. Anschließend wird die Drainage unter aseptischen Bedingungen mit einer zügigen, fließenden Bewegung gezogen. Das Ziehen während der Ausatmung kann den Vorgang erleichtern.
Die Fachinformation zur Redon-Wunddrainage beschreibt dieses Vorgehen und nennt bei fehlender weiterer Indikation in der Regel spätestens drei Tage als Orientierung. Sie verweist zugleich auf chirurgische Literatur mit einer Liegedauer bis 72 Stunden ohne erhöhte Infektionsrate. Diese Zeitangaben sind keine pauschale Sicherheitsgarantie und keine Aufforderung, eine weiterhin notwendige Drainage allein nach Kalender zu entfernen.
Nach der Entfernung gezielt kontrollieren
Mit dem Herausziehen ist die Versorgung nicht abgeschlossen. Kontrolliere die entfernte Drainage auf Vollständigkeit und beurteile die Austrittsstelle. Versorge sie nach dem geltenden Standard und halte die anschließende Beobachtung fest.
- Wunde und Blutung: Wie sieht die Stelle unmittelbar nach der Entfernung aus?
- Schmerz und Schwellung: Welche Beschwerden bestehen, und verändern sie sich?
- Sekretbildung: Ist weiterer Austritt erkennbar?
- Dokumentation: Sind Durchführung, Vollständigkeit, Befund und erforderliche Rücksprache nachvollziehbar erfasst?
Zu den relevanten Risiken gehören ein Zug bei bestehendem Sog, eine unvollständige Entfernung, lokale Infektion und unterlassene Wundkontrolle. Eine allgemeingültige Erfolgsrate lässt sich aus den verfügbaren deutschen Quellen nicht seriös ableiten.
Wenn Widerstand auftritt oder die Vollständigkeit unklar bleibt, ziehst du nicht mit zunehmender Kraft weiter und manipulierst nicht eigenständig im Drainagekanal. Unterbrich die Maßnahme und veranlasse ärztliche Beurteilung. Auch beim Thema Schmerzen beim Ziehen einer Drainage gilt: Beschwerden ernst nehmen, Befunde mitteilen und den angeordneten Ablauf nicht eigenmächtig erweitern.
Nachsorge und Fehler, die Infektionen begünstigen
Nach dem Flaschenwechsel bleibt das System nur sicher, wenn du es weiter beobachtest und unnötige Manipulationen vermeidest. Ein Wechsel nach festem Tagesrhythmus ist dafür kein Ersatz: In Deutschland richten sich Zeitpunkt und weiteres Vorgehen nach Fördermenge, Funktion des Systems und ärztlicher Anordnung.

Veränderungen erkennen und weitergeben
Beobachte neben dem Auffangbehälter auch Verband, Austrittsstelle und den Zustand der versorgten Person. Auffälligkeiten sind Anlass zur gezielten Prüfung und, je nach Befund, zur ärztlichen Rücksprache. Sie bedeuten nicht automatisch, dass die Flasche gewechselt werden muss.
- Sog lässt nach oder fehlt: Prüfe die Funktion nach dem geltenden Standard. Bleibt die Ursache unklar, gib die Störung weiter.
- Abfluss wird plötzlich deutlich blutiger: Melde die Veränderung zeitnah und stimme das weitere Vorgehen ab.
- Schmerz oder Schwellung nehmen zu: Erfasse die Beschwerden und beurteile den Wundbereich.
- Rötung oder Sekret neben dem Schlauch: Kontrolliere Austrittsstelle und Verband, ohne unnötig am System zu manipulieren.
Halte Befund, Zeitpunkt und Rücksprache nachvollziehbar fest. „Drainage auffällig“ reicht für die Übergabe nicht aus. Beschreibe, was du beobachtet und veranlasst hast.
Fehler vermeiden, die Keime eintragen können
Jedes Öffnen der Verbindung kann das geschlossene System unterbrechen und eine Kontamination begünstigen. Arbeite deshalb nach dem Hygienestandard deiner Einrichtung und vermeide unnötige Wechsel oder Manipulationen. Eine auffällige Fördermenge oder ein Funktionsverlust verlangt eine Beurteilung, nicht automatisch einen eigenständigen Eingriff.
Die Liegedauer allein entscheidet nicht über den Wechsel oder die Entfernung. Die ärztliche Anordnung und der klinische Befund geben dafür den Rahmen vor. Wenn du unsicher bist, ob eine Redon-Drainage nach einer Operation zu früh entfernt wurde, gib den konkreten Befund weiter und veranlasse eine ärztliche Beurteilung.
Sichere Versorgung und dein nächster Schritt
Eine Redon-Drainage sicher zu versorgen erfordert mehr als einen vertrauten Handgriff. Du musst die Anordnung verstehen, das verwendete System kennen und nach der Durchführung beurteilen können, ob die Versorgung funktioniert. Gerade bei knapper Besetzung darf Einarbeitung nicht auf den Hinweis „Das kennst du doch“ reduziert werden.
Für Einrichtungen bedeutet das: Auch kurzfristig eingesetzte examinierte Pflegefachkräfte brauchen Zugang zum Standard, eine Einweisung in das vorhandene Material und eine erreichbare Ansprechperson. Berufserfahrung ersetzt keine Kenntnis der örtlichen Abläufe. Umgekehrt hilft eine klare Einarbeitung erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, ihre Kompetenz sicher einzusetzen.
Personalbedarf und fachliche Voraussetzungen zusammen planen
p1medical bietet als spezialisierter Personaldienstleister sichere Festanstellungen in der Arbeitnehmerüberlassung sowie direkte Vermittlung an. Für Kliniken, Pflegeheime und Praxen steht die Bereitstellung qualifizierten Personals im Vordergrund. Für dich als Pflegefachkraft geht es darum, Einsatzbedingungen, Aufgaben und persönliche Planung vorab transparent abzustimmen.
Ein Informationsgespräch sollte deshalb nicht allein die Verfügbarkeit klären. Besprich ebenso, welche Erfahrungen du mitbringst und welche Einarbeitung du im vorgesehenen Bereich benötigst.
- Qualifikation und Einsatzbereich: Welche pflegerischen Aufgaben passen zu deiner Ausbildung und Berufserfahrung?
- Einarbeitung vor Ort: Wer erklärt Systeme, Dokumentation und Eskalationswege?
- Dienstplanung: Welche Mitgestaltung ist möglich, und welche Bedingungen werden verbindlich vereinbart?
- Fortbildung: Wie lässt sich vorhandenes Wissen gezielt auffrischen und erweitern?
Für Einrichtungen ist dieselbe Klarheit hilfreich. Benenne den tatsächlichen Personalbedarf und die erwarteten Kompetenzen, statt nur eine offene Schicht zu melden. So lässt sich ein Einsatz fachlich sinnvoll vorbereiten.
Arbeitsbedingungen verbindlich besprechen
Zu den angebotenen Möglichkeiten gehören unterschiedliche Arbeitsmodelle, eine vertraglich vereinbarte Netto-Garantie, eine Dienstwagen-Option und die Übernahme von Übernachtungskosten. Über den P1-Pflegecampus stehen zertifizierte E-Learning-Fortbildungen zur Verfügung, die als vergütete Arbeitszeit gelten. Welche Leistungen und Bedingungen für deinen Einsatz gelten, lässt du dir im persönlichen Angebot erläutern und vertraglich festhalten.
Persönliche Begleitung ist unter anderem in Baden-Baden, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Leipzig vorgesehen. Nutze das Gespräch, um deine Qualifikation, gewünschte Einsatzbereiche und Grenzen offen anzusprechen. Bei der Drainagenversorgung zählt nicht, möglichst viel zu versprechen, sondern den übertragenen Auftrag sicher ausführen zu können.
Wenn du eine Redon-Drainage wechseln sollst, beginnt Professionalität mit der richtigen Entscheidung vor dem Handgriff. Ein passender Personaleinsatz braucht dieselbe Sorgfalt: klare Aufgaben, nachvollziehbare Bedingungen und eine Vorbereitung, die zur tatsächlichen Versorgungssituation passt.
Die Personal 1 Personalservice GmbH vermittelt Pflegefachkräfte direkt oder bietet Festanstellungen in der Arbeitnehmerüberlassung, damit Einrichtungen Aufgaben wie die Drainagenversorgung mit qualifiziertem Personal besetzen können. Sichere dir ein unverbindliches Informationsgespräch und lass ein Angebot passend zu deiner Qualifikation, deiner Lebenssituation und dem gewünschten Einsatz planen. Wenn du Personal für deine Einrichtung suchst, benenne dabei den Versorgungsbereich und den konkreten Einarbeitungsbedarf.