Eine Schicht in einer Pflegeeinrichtung im Ruhrgebiet beginnt, und plötzlich fehlt eine examinierte Pflegefachkraft. Gleichzeitig wartet der ambulante Dienst auf Unterstützung für eine Tour, während im Pflegeheim mehrere Dienste neu organisiert werden müssen. Für die Leitung bedeutet das oft: umplanen, telefonieren, Überstunden verteilen und hoffen, dass die Versorgung trotzdem sicher bleibt. Für Pflegekräfte bedeutet es: einspringen, obwohl die eigene Belastungsgrenze längst erreicht ist.
Zeitarbeit Pflege NRW kann in solchen Situationen eine Brücke sein. Sie ersetzt kein stabiles Stammpersonal und löst den Fachkräftemangel nicht dauerhaft. Sie kann aber kurzfristige Ausfälle abfedern, Dienstpläne stabilisieren und Pflegefachkräften ein Arbeitsmodell bieten, das besser zu ihrer Lebenssituation passt.
p1medical verbindet dabei sichere Festanstellungen mit flexiblen Einsätzen in Kliniken, Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen. Du bleibst beim Personaldienstleister angestellt, kannst deine Einsatzplanung mitgestalten und erhältst Unterstützung bei organisatorischen Fragen. Einrichtungen gewinnen einen planbaren Personalpuffer, ohne die Qualität der Versorgung aus dem Blick zu verlieren.
Warum die Nachfrage in Nordrhein-Westfalen besonders ausgeprägt ist, zeigen die Personalstrukturen des Landes. Ende 2023 arbeiteten in NRW 281.239 Personen in Pflegeeinrichtungen. Davon waren 54,3 % teilzeitbeschäftigt. In Pflegeheimen lag der Vollzeitanteil bei 25,8 %, in Pflegediensten bei 29,6 %. Diese Verteilung macht deutlich, warum schon einzelne Ausfälle viele Schichten oder Touren treffen können. Die Hintergründe zu Lösungen im Pflegenotstand helfen dabei, den Bedarf nicht nur kurzfristig, sondern auch organisatorisch einzuordnen.
In diesem Beitrag geht's deshalb nicht nur um Gehalt und Flexibilität. Entscheidend sind auch rechtliche Sicherheit, passende Einsatzorte, strukturierte Einarbeitung und die Frage, wann Zeitarbeit Pflegekräfte und Teams tatsächlich entlastet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung Warum Zeitarbeit Pflege in NRW jetzt so gefragt ist
- Was Zeitarbeit in der Pflege wirklich bedeutet und wie sie funktioniert
- Nachfrage und Einsatzorte für Zeitarbeit Pflege in NRW
- Recht und Regeln für Zeitarbeit in der Pflege in NRW verständlich erklärt
- Vergütung und Arbeitsmodelle bei p1medical im Überblick
- Praxisbeispiele und Qualität So gelingt Zusammenarbeit mit P1 in NRW
- Fazit Dein nächster Schritt mit Zeitarbeit Pflege NRW und p1medical
Einleitung Warum Zeitarbeit Pflege in NRW jetzt so gefragt ist
Eine Frühschicht in einem Pflegeheim nahe Düsseldorf beginnt mit einer Krankmeldung. Zwei Bewohner brauchen besonders viel Unterstützung, der Dienstplan bietet kaum Spielraum. Eine qualifizierte Zeitarbeitskraft kann die Lücke kurzfristig schließen, vorausgesetzt, Einsatzbereich und Aufgaben passen zu ihrer Erfahrung und zur Situation der Einrichtung.
Für Pflegekräfte entsteht dadurch ein Arbeitsmodell, das sich besser an Familie, Pendelwege oder Erholungszeiten anpassen lässt. Der Arbeitsvertrag bleibt beim Personaldienstleister. Damit besteht soziale Absicherung, und die Pflegekraft rechnet ihre Leistungen nicht selbstständig mit der Einrichtung ab. Vor einem Einsatz sollten trotzdem Fachbereich, Einarbeitung, Dienstzeiten und erreichbare Ansprechpartner klar vereinbart sein.
Einrichtungen gewinnen vor allem Zeit und Übersicht. Eine Klinik kann einen Ausfall auf einer Station überbrücken, ein ambulanter Dienst eine Tour besetzen und ein Pflegeheim eine belastete Schicht stabilisieren. So erhält das Stammpersonal Unterstützung, während parallel eine dauerhafte Lösung gesucht wird. Die Qualität hängt dabei davon ab, ob die Zeitarbeitskraft passende Informationen, klare Zuständigkeiten und eine angemessene Einführung erhält.
Der wichtigste Gedanke: Zeitarbeit ist ein kontrollierter Personalpuffer. Sie wirkt dann sinnvoll, wenn Einsatz, Einarbeitung und Verantwortlichkeiten zur Versorgungssituation passen.
Die Entwicklung in NRW zeigt, dass solche flexiblen Modelle im Pflegebereich strukturell an Bedeutung gewonnen haben. Seit 2013 stieg die Zahl der Altenpflege-Fachkräfte in Zeitarbeitsfirmen in Nordrhein-Westfalen um 428 %, in der Krankenpflege um 315 %. Die Zahlen belegen keine automatisch bessere Versorgung. Sie zeigen jedoch, dass Einrichtungen und Pflegekräfte Arbeitnehmerüberlassung häufiger nutzen, um wechselnde Personalbedarfe zu bewältigen. Die Entwicklung ist in der Einordnung zur Zeitarbeit in der Pflege in Dortmund und im Ruhrgebiet dokumentiert.
p1medical verbindet sichere Festanstellungen mit planbaren Einsätzen. Pflegekräfte können prüfen, welche Dienstzeiten, Fachbereiche und Wege zu ihrer Lebenssituation passen. Einrichtungen können Personal zeitlich begrenzt dort einsetzen, wo Unterstützung gebraucht wird. Weitere Hintergründe zu Lösungen im Pflegenotstand ordnen diesen Bedarf organisatorisch ein.
Was Zeitarbeit in der Pflege wirklich bedeutet und wie sie funktioniert
Zeitarbeit in der Pflege funktioniert wie eine Brücke zwischen einer Pflegefachkraft und einer Einrichtung. Die Pflegekraft arbeitet beim Personaldienstleister, übernimmt ihren Dienst aber vorübergehend in einer Klinik, einem Pflegeheim, einem ambulanten Pflegedienst oder einer anderen medizinischen Einrichtung.
Das Modell besteht aus drei Beteiligten:
- Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer: Du schließt deinen Arbeitsvertrag mit dem Personaldienstleister. Dieser ist dein Arbeitgeber und kümmert sich um Vergütung, Sozialversicherung und arbeitsvertragliche Fragen.
- Verleiher: Der Personaldienstleister organisiert passende Einsätze, stimmt Rahmenbedingungen ab und bleibt dein Ansprechpartner.
- Entleiher: Die Klinik oder Pflegeeinrichtung nutzt deine Arbeitsleistung im vereinbarten Einsatzbereich und weist dich im Alltag fachlich an.
Die Erklärung zur Arbeitnehmerüberlassung hilft dir, die Rollen voneinander zu unterscheiden. Besonders wichtig ist: Zeitarbeit ist keine freiberufliche Tätigkeit. Du stellst der Einrichtung nicht selbst Rechnungen und trägst nicht allein das unternehmerische Risiko des Einsatzes.

So läuft ein Einsatz praktisch ab
Am Anfang stehen deine Qualifikation, deine Berufserfahrung und deine Wünsche. Du besprichst, in welchem Versorgungsbereich du arbeiten möchtest, welche Schichten für dich infrage kommen und wie weit du pendeln willst. Danach prüft der Personaldienstleister, ob die Einrichtung fachlich und organisatorisch zu dir passt.
Einsätze können bei p1medical von vier Wochen bis zu 18 Monaten dauern. Du hast dabei ein Mitspracherecht und kannst klären, ob ein Einsatz später in eine Übernahme münden soll. Die konkrete Dauer hängt vom Bedarf der Einrichtung, deinen Vorstellungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab.
Für die Einrichtung bedeutet das nicht, dass eine fremde Person ohne Vorbereitung auf die Station kommt. Ein seriöser Ablauf beginnt mit der Abstimmung des Einsatzbereichs, der erforderlichen Qualifikation und der Einarbeitung. Eine Pflegefachkraft aus der Intensivpflege braucht andere Rahmenbedingungen als eine Fachkraft im Pflegeheim oder im ambulanten Dienst.
Eine passende Einsatzplanung beginnt nicht mit der freien Stelle, sondern mit der Frage, welche Kompetenz die Versorgung an diesem Ort braucht.
Nachfrage und Einsatzorte für Zeitarbeit Pflege in NRW
Nordrhein-Westfalen hat einen großen und vielfältigen Pflegearbeitsmarkt. Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Dienste und weitere Einrichtungen benötigen Personal zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Qualifikationen. Zeitarbeit Pflege NRW ist deshalb nicht auf einen einzigen Einsatzort beschränkt.
In Krankenhäusern geht's häufig um kurzfristige Ausfälle, Schichtabdeckung und Stationen mit hoher organisatorischer Dynamik. Intensivstationen und spezialisierte Bereiche brauchen dabei eine besonders genaue Passung zwischen Qualifikation und Aufgabe. Eine Pflegefachkraft sollte nicht allein deshalb eingesetzt werden, weil sie kurzfristig verfügbar ist. Entscheidend ist, ob sie die notwendigen Erfahrungen für den Bereich mitbringt.
Pflegeheime benötigen Unterstützung vor allem dann, wenn mehrere Dienste gleichzeitig belastet sind oder Stammkräfte ausfallen. In der ambulanten Pflege kommt eine weitere Ebene hinzu: Touren müssen nicht nur personell, sondern auch geografisch funktionieren. Eine Ersatzkraft braucht Informationen zu Fahrtwegen, Dokumentation, Medikamentenmanagement und den Besonderheiten der betreuten Menschen.
Die NRW-Personalstruktur erklärt, warum diese Puffer benötigt werden. IT.NRW meldete für Ende 2023 281.239 Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen. Die Teilzeitquote lag insgesamt bei 54,3 %, in Pflegediensten bei 48,5 % und in Pflegeheimen bei 57,4 %. Gleichzeitig betrug der Anteil geringfügig Beschäftigter in Pflegediensten 17,0 %, in Pflegeheimen 9,0 %. Die WDR-Einordnung zur Personalstruktur und Zeitarbeit in der Pflege zeigt, warum besonders Randzeiten, Touren und einzelne Schichten empfindlich auf Ausfälle reagieren.
Wo Einrichtungen flexible Unterstützung nutzen
Typische Einsatzfelder sind:
- Krankenhäuser: Unterstützung auf Normalstationen, in spezialisierten Bereichen oder bei kurzfristigen Dienstplanlücken.
- Pflegeheime: Entlastung bei Krankheitsausfällen, Urlaubszeiten und schwer planbaren Schichtfolgen.
- Ambulante Pflegedienste: Besetzung von Touren, wenn die vorhandene Mannschaft nicht ausreicht.
- Kinder- und Jugendhilfe: Einsätze für pädagogische oder pflegerische Fachkräfte, sofern Qualifikation und Aufgabenprofil übereinstimmen.
Bundesweit waren 2025 rund 32.000 Personen in einem Leiharbeitsverhältnis in der Pflege beschäftigt. Das entsprach knapp 2 % der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Pflegekräfte. Gleichzeitig entfielen 18 % aller von Zeitarbeitsunternehmen gemeldeten Stellen auf den Pflegebereich. Diese Angaben stammen aus der Pflegestatistik von IT.NRW und ordnen ein, dass die Nachfrage nach flexiblen Personalmodellen hoch bleibt, auch wenn die Zahl der Zeitarbeitsverhältnisse gegenüber dem Vorjahr um 5.000 beziehungsweise 14 % zurückging.

Recht und Regeln für Zeitarbeit in der Pflege in NRW verständlich erklärt
Rechtssichere Zeitarbeit beginnt mit dem Personaldienstleister. Für die Arbeitnehmerüberlassung ist eine Erlaubnis erforderlich. Ohne diese Genehmigung darf ein Anbieter Pflegekräfte nicht gewerbsmäßig an Einrichtungen überlassen. Du kannst dir den Nachweis zeigen lassen, bevor du einen Vertrag unterschreibst. Auch Kliniken und Pflegeheime sollten diesen Punkt prüfen.
Zwischen Verleiher und Einsatzbetrieb wird außerdem ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag geschlossen. Darin werden die Bedingungen des Einsatzes geregelt. Dein Arbeitsvertrag besteht weiterhin mit dem Personaldienstleister. Die Einrichtung vor Ort organisiert deinen konkreten Arbeitsalltag und gibt fachliche Anweisungen im Einsatz.
Beim selben Entleiher gilt grundsätzlich eine maximale Überlassungsdauer von 18 Monaten. Diese Grenze bezieht sich auf den Einsatz derselben Person bei derselben Einrichtung. Wenn du zwischen Einrichtungen wechselst, beginnt nicht einfach automatisch eine neue Frist beim bisherigen Entleiher. Für die genaue Bewertung einzelner Konstellationen sollten Beteiligte den Vertrag und die geltenden gesetzlichen Vorgaben prüfen.
Arbeitszeit darf nicht zur versteckten Belastung werden
Für Pflegekräfte gilt grundsätzlich eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn der Durchschnitt innerhalb von sechs Monaten beziehungsweise 24 Wochen wieder eingehalten wird. In Einrichtungen der Pflege und Betreuung kann die Ruhezeit von elf auf zehn Stunden verkürzt werden, wenn der Ausgleich innerhalb von vier Wochen erfolgt. Die arbeitsrechtlichen Grundlagen sind in der Übersicht zum Arbeitsrecht in der Pflege zusammengefasst.
Für dich heißt das praktisch: Prüfe nicht nur den Stundenlohn, sondern auch Dienstfolgen, Pausen, Fahrtzeiten und die tatsächliche Erholung zwischen den Einsätzen. Eine Einrichtung sollte die Zeitarbeitskraft nicht zum Auffangen eines dauerhaft unorganisierten Dienstplans einsetzen.
Daran erkennst du einen seriösen Anbieter
- Erlaubnis prüfen: Lass dir bestätigen, dass die Arbeitnehmerüberlassung rechtlich genehmigt ist.
- Vertrag lesen: Achte auf Arbeitgeber, Arbeitszeit, Vergütung, Zuschläge und Einsatzbedingungen.
- Qualifikation abgleichen: Frage, ob dein Fachgebiet zum konkreten Einsatz passt.
- Einarbeitung klären: Vereinbare vor dem ersten Dienst, wer dich einarbeitet und welche Informationen du erhältst.
- Vergütung transparent machen: Ein verständliches Modell ist wichtiger als einzelne Versprechen. Informationen zu Equal Pay in der Arbeitnehmerüberlassung können dir bei der Einordnung helfen.
Das Land NRW lehnt ein pauschales Verbot von Zeitarbeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ab. Nach der politischen Einordnung soll Zeitarbeit allenfalls in Krisensituationen vertretbar sein, nicht als fester Bestandteil der Regelversorgung, wie RP Online zur Position des Landes NRW berichtet. Damit rückt die Qualität der konkreten Nutzung in den Mittelpunkt.
Vergütung und Arbeitsmodelle bei p1medical im Überblick
Für Pflegekräfte ist die entscheidende Frage selten nur: „Wie hoch ist das Gehalt?“ Meist geht's um das Gesamtpaket. Dazu gehören feste Anstellung, Dienstplan, Urlaub, Fahrtkosten, Übernachtungen, Weiterbildung und die Möglichkeit, private Verpflichtungen mit dem Beruf zu verbinden.
p1medical bietet verschiedene Modelle an. Das Classic-Modell verbindet eine 35-Stunden-Woche mit übertariflicher Vergütung. Das 17/13-Modell richtet sich an Pflegekräfte, die ihre Arbeitszeit und freien Tage anders organisieren möchten. Eine vertraglich fixierte Netto-Garantie kann zusätzliche Planungssicherheit schaffen.
Bei der Vergütung nennt der Anbieter eine durchschnittliche Spanne von 5.000 bis 7.000 €. Diese Angabe bezieht sich auf das Gesamtmodell und sollte im persönlichen Gespräch anhand von Qualifikation, Einsatz, Zuschlägen und vertraglichen Bedingungen konkretisiert werden. Weitere Bestandteile können bis zu 42 Urlaubstage, ein Dienstwagen mit Tankkarte und die vollständige Übernahme von Übernachtungskosten sein.
Welche Variante zu dir passen kann
| Modell / Benefit | Kernmerkmal | Für wen ideal |
|---|---|---|
| Classic-Modell | 35-Stunden-Woche und übertarifliches Gehalt | Pflegekräfte, die ein klassisches, klar planbares Arbeitsmodell suchen |
| 17/13-Modell | Alternative Verteilung von Arbeitszeit und freien Tagen | Menschen mit familiären Verpflichtungen oder längeren Erholungsphasen |
| Netto-Garantie | Vertraglich fixierte Orientierung am vereinbarten Netto | Pflegekräfte, die ihr monatliches Einkommen zuverlässig kalkulieren möchten |
| Urlaub | Bis zu 42 Urlaubstage möglich | Beschäftigte, denen längere Erholungszeiten wichtig sind |
| Dienstwagen | Dienstwagen mit Tankkarte und Privatnutzung | Pendlerinnen und Pendler mit wechselnden Einsatzorten |
| Übernachtungskosten | 100 % Übernahme der vereinbarten Übernachtungskosten | Pflegekräfte mit Einsätzen außerhalb des eigenen Wohnorts |
| Pflegecampus | Mehr als 100 E-Learnings mit Zertifikat | Fachkräfte, die sich beruflich weiterentwickeln möchten |
Weiterbildungen über den P1-Pflegecampus gelten als vergütete Arbeitszeit. Das ist besonders relevant, wenn du deine Qualifikation ausbauen möchtest, ohne freie Tage oder private Zeit vollständig dafür einzusetzen. Die Informationen zum Gehalt in der Zeitarbeit Pflege geben dir einen weiteren Überblick über die einzelnen Bestandteile.
Vergleiche immer das Gesamtangebot. Ein hoher Stundenlohn allein sagt wenig aus, wenn Dienstplan, Fahrtkosten oder Erholungszeiten nicht zu deinem Alltag passen.
Praxisbeispiele und Qualität So gelingt Zusammenarbeit mit P1 in NRW
Gute Zeitarbeit bewährt sich im ersten Dienst. Eine Pflegefachkraft braucht vorab klare Informationen: Einsatzort, Aufgaben, Dokumentationsweg und Ansprechperson. Die Einrichtung muss zugleich prüfen, ob Qualifikation und Erfahrung zum jeweiligen Versorgungsbereich passen. Beides gehört zusammen, ähnlich wie zwei Seiten einer Übergabe.
Die Pflegekammer NRW fordert deshalb eine getrennte Bestandsaufnahme nach Versorgungssektoren, verbindliche Mindeststandards, eine nachweisbare Passung der Expertise zum Einsatzbereich und mindestens zwei Arbeitstage strukturierte Einarbeitung vor Ort. Diese Punkte beschreibt die Stellungnahme der Pflegekammer NRW zur Leiharbeit. Qualität beginnt damit bereits bei der Planung, nicht erst nach einem Fehler.

Drei Situationen aus dem NRW-Alltag
Klinik: Eine Pflegefachkraft aus der Akutpflege unterstützt eine Station in Düsseldorf. Vor dem ersten Dienst werden Zuständigkeiten, Dokumentationssystem, Medikamentenabläufe und Ansprechpartner besprochen. So muss sie wichtige Informationen nicht erst während der laufenden Schicht zusammensuchen.
Pflegeheim: In einem Haus im Ruhrgebiet fällt kurzfristig eine Fachkraft aus. Die eingesetzte Person übernimmt nicht automatisch sämtliche Aufgaben. Eine klare Übergabe informiert über Bewohnerinnen und Bewohner, Risiken, Routinen und offene Beobachtungen. Das Stammpersonal wird entlastet, weil die Zusammenarbeit vorbereitet ist.
Kita oder Jugendhilfe: Eine pädagogische Fachkraft arbeitet in einer Einrichtung mit besonderem Unterstützungsbedarf. Formale Abschlüsse reichen für die Auswahl allein nicht aus. Erfahrung, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, interne Abläufe kennenzulernen, müssen ebenfalls passen. Der Personaldienstleister sollte diese Eignung vor der Vermittlung sorgfältig prüfen.
Die wachsende Zahl von Zeitarbeitskräften macht solche Standards wichtiger. Mehr Einsätze führen nicht automatisch zu mehr Qualität. Sie erhöhen jedoch die Verantwortung, Qualifikation, Einarbeitung und Begleitung verlässlich zu organisieren.
Was beide Seiten vor dem Einsatz klären sollten
- Einsatzbereich: Welche Station, Wohngruppe oder Tour ist vorgesehen?
- Kompetenzen: Welche Aufgaben darf und soll die Pflegekraft übernehmen?
- Einarbeitung: Wer begleitet die ersten Dienste, und welche Unterlagen liegen bereit?
- Feedback: Wie werden Fragen, Unsicherheiten und Rückmeldungen weitergegeben?
- Perspektive: Ist eine Verlängerung oder Übernahme möglich, wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert?
So wird aus einem kurzfristigen Einsatz eine planbare Zusammenarbeit. Pflegekräfte erhalten Orientierung und respektvolle Unterstützung. Einrichtungen gewinnen Entlastung, behalten aber die Verantwortung für sichere Abläufe und eine passende Einarbeitung.
Fazit Dein nächster Schritt mit Zeitarbeit Pflege NRW und p1medical
Zeitarbeit Pflege NRW passt besonders dann, wenn kurzfristige Ausfälle, wechselnde Dienste oder regionale Personalengpässe die Versorgung belasten. Für Pflegekräfte kann sie ein Weg sein, mehr Einfluss auf Einsatzzeiten, Arbeitsort und berufliche Entwicklung zu gewinnen. Für Einrichtungen kann sie einen kontrollierten Puffer schaffen, solange Qualifikation, Einarbeitung und Einsatzdauer sauber geplant werden.
Die Entscheidung sollte nicht allein vom Gehalt abhängen. Prüfe, wer dein Arbeitgeber ist, wie transparent der Vertrag formuliert ist, welche Unterstützung du während des Einsatzes erhältst und ob der Dienstplan zu deinem Leben passt. Für Einrichtungen zählen zusätzlich die fachliche Passung, verlässliche Ansprechpartner und eine Einarbeitung, die den Stationsalltag wirklich berücksichtigt.
NRW braucht keine pauschalen Antworten. Das Land vereint große Kliniken, Pflegeheime, ambulante Dienste und soziale Einrichtungen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Ein Modell, das auf einer Intensivstation funktioniert, muss nicht automatisch zu einer ambulanten Tour oder einer Wohngruppe passen. Genau deshalb sollte das Erstgespräch konkret sein: Welche Qualifikation bringst du mit? Welche Schichten möchtest du übernehmen? Welche Strecke ist realistisch? Welche Unterstützung braucht die Einrichtung?
p1medical bietet sichere Festanstellungen in der Arbeitnehmerüberlassung, direkte Vermittlungen und flexible Modelle wie Classic oder 17/13. Dazu kommen individuelle Dienstplan-Mitgestaltung, ein Pflegecampus mit mehr als 100 E-Learnings, vergütete Weiterbildungen und je nach Vereinbarung zusätzliche Leistungen wie Dienstwagen oder übernommene Übernachtungskosten.
Wenn du als Pflegefachkraft in NRW neue Arbeitsbedingungen suchst, kannst du dich über die Bewerbung für Zeitarbeit in der Pflege informieren. Einrichtungen können ihren Bedarf ebenfalls konkret besprechen und klären, welche Qualifikation kurzfristig oder planbar benötigt wird.
Der nächste Schritt muss kein sofortiger Wechsel sein. Ein unverbindliches Gespräch reicht, um Einsatzmöglichkeiten, Vertragsmodell, Vergütung und persönliche Wünsche miteinander abzugleichen. So findest du heraus, ob Zeitarbeit Pflege NRW zu deiner aktuellen Lebenssituation passt.
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